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72, 150 oder 300 dpi: die passende Auflösung wählen

Die Auflösung entscheidet, wie viele Pixel aus einer PDF-Seite werden und wie groß die PNG-Datei am Ende ist. Die drei Stufen im Werkzeug decken die meisten Fälle ab.

Was dpi bei einer Bilddatei bedeutet

Ein PNG enthält keine physische Größe, sondern nur eine Anzahl von Pixeln. dpi beschreibt beim Umwandeln, wie viele dieser Pixel auf einen Zoll der PDF-Seite entfallen. Aus einer A4-Seite werden bei 72 dpi etwa 595 × 842 Pixel, bei 150 dpi etwa 1240 × 1754 Pixel und bei 300 dpi etwa 2480 × 3508 Pixel.

Die Faustregel: Verdoppelt sich die Auflösung, vervierfacht sich die Pixelzahl und damit ungefähr der Speicherbedarf.

72 dpi: Bildschirm und Vorschau

72 dpi entspricht der klassischen Bildschirmauflösung. Für schnelle Vorschauen, kleine Grafiken in einer Präsentation oder einen Überblick über viele Seiten ist das ausreichend und bleibt klein.

Sobald jemand hineinzoomt oder die Grafik auf einem hochauflösenden Display groß anzeigt, wird der Text weich.

150 dpi: der Standard für Dokumente

150 dpi ist ein guter Kompromiss aus Schärfe und Dateigröße. Text bleibt klar lesbar, Fotos wirken sauber, und die Dateien lassen sich noch per E-Mail versenden.

Für Screenshots von Formularen, Rechnungen oder Vertragsseiten ist diese Stufe meist die richtige Wahl.

300 dpi: Druck und Ausschnitte

300 dpi entspricht der üblichen Druckauflösung. Wähle diese Stufe, wenn das Bild gedruckt, in ein Layout eingebaut oder stark vergrößert werden soll.

Eine einzelne Seite kann dabei mehrere Megabyte groß werden. Bei vielen Seiten empfiehlt es sich, nur die benötigten Seiten auszuwählen.

Die Grenze liegt im Original

Höhere Auflösung erzeugt mehr Pixel, aber keine neuen Informationen. Bei einem Scan mit 200 dpi bleibt ein 300-dpi-Export eine vergrößerte Version desselben Bildes.

Prüfe bei gescannten Dokumenten zuerst die Scanqualität. Wenn die Vorlage unscharf ist, hilft keine höhere Ausgabestufe.